Gesundheitsförderung in der Lebenswelt Grundschule

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Steffen Steitz gibt an der Gemeinschaftsschule Wangen Tipps ...

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Pädagogische Zielsetzungen

LEITZIELE

Die Gemeinschaftsschule Wangen im Allgäu ist eine Schule für alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von ihrer Schulartempfehlung zum Ende der Grundschulzeit. 
Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Interessen und Lernfähigkeiten lernen gemeinsam. 
In dieser Heterogenität sind Toleranz, Respekt und Vertrauen die Voraussetzungen für ein produktives, erfolgreiches sowie kooperatives und gewaltfreies Schulleben. Um die Schule zu einem Ort der Identifikation werden zu lassen, der demokratisches Denken und Handeln fördert, müssen Abläufe und Schulstrukturen für alle Beteiligten transparent und nachvollziehbar sein.

Ziele: 

  • Die Stärkung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler.
  • Weiterentwicklung zum selbständigen  und eigenverantwortlichen Lernen.
  • Hinführen zum bestmöglichen Schulabschluss, bezogen auf alle Schularten.
  • Unterstützung bei der Orientierung zur Berufswahl und weiteren Ausbildungsplanung.

 

GEMEINSAMES LERNEN

Grundsätzlich sollen alle Schülerinnen und Schüler möglichst lange gemeinsam mit- und voneinander lernen. Wir haben neue Formen der Lernorganisation entwickelt, die es ermöglichen, die leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler zu fördern und die Leistungsstarken mit Angeboten auf höherem Niveau zu fordern. Dies geschieht durch Lern- und Übungsmaterialien, die sich in Umfang und Anspruch unterscheiden, durch Beratung der Lehrkräfte und durch offene Arbeitsaufträge, die den Schülerinnen und Schülern Entfaltungsspielraum lassen. 
Ausgehend von einem Basiswissen sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Sach-, Methoden- und Sozialkompetenzen in unterschiedliche Richtungen erweitern.

INDIVIDUELLE FÖRDERUNG

Die Unterschiede zwischen Schülerinnen und Schülern sind vielschichtig. Die lernrelevant entscheidenden Unterschiede bestehen in den kognitiven Fähigkeiten, die sich im Lern- und Arbeitstempo widerspiegeln, in unterschiedlichen häuslichen Ausgangslagen, die in Vorwissen und Arbeitshaltung wieder zu finden sind und in der Persönlichkeit, die die unterschiedlichen Motivationstypen erklären. 
Ziel muss es sein, diese Unterschiede in der individuellen Förderung zu berücksichtigen. Methodenvielfalt sowie eine adäquate Lernumgebung, die freies Arbeiten ermöglicht, unterstützen dieses Ziel. 
Inhalte, Methoden und Materialien werden durch Fachkonferenzen, orientiert an den Bildungsstandards und den Curricula der einzelnen Fächer im Hinblick auf die heterogene Zusammensetzung der Klassen erarbeitet. 

LEISTUNGSBEURTEILUNG UND -RÜCKMELDUNG

Eine veränderte Unterrichtskultur erfordert neue Akzente in der Leistungsdokumentation und –beurteilung. 
Wichtig ist dabei die Orientierung an den Lernzuwächsen der Schüler/innen.  In einer solchen Lernatmosphäre muss es auch klar ausgewiesene bewertungsfreie Zeiten während den Lernphasen geben.

In die Leistungsbeurteilung fließen Portfolios, Kompetenzraster und Jahrgangsarbeiten ein. 
Lernnachweise und andere schriftliche Leistungsnachweise sind nach Anspruchsebene differenziert. 
Lernstandserhebungen (Diagnose) dienen der Individualisierung des Unterrichts.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten zum Halbjahr und am Schuljahresende individuell erarbeitete Lernentwicklungsberichte, die neben der Leistungsbeurteilung Rückmeldungen zur Sach-, Methoden- und Sozialkompetenz beinhalten. Auch außerhalb der Zeugnistermine erhalten die Schüler/innen regelmäßig Rückmeldungen über ihren Leistungsstand.  Ihnen wird mitgeteilt, wie sie Stärken ausbauen und Defizite ausgleichen können. Dabei werden Eltern aktiv mit einbezogen. Dies versteht die Schule als Element einer sich entwickelnden Feedbackkultur.


ABSCHLÜSSE

Nach der Vorbereitung auf den entsprechenden Niveaustufen können sich die Schülerinnen und Schüler für  einen der möglichen Abschlüsse entscheiden. 
Es werden vorerst die Mittlere Reife (Realschulabschlussprüfung) und die Hauptschulabschlussprüfung angeboten. Diese Abschlüsse werden zeitlich und organisatorisch nach ministeriellen Vorgaben durchgeführt.

AUSGANGSLAGE

Das Schulprofil Gemeinschaftsschule Wangen im Allgäu verfügte bereits vor der Einführung der Gemeinschaftsschule über zahlreiche Schwerpunkte, die in der neu zu entwickelnden Schulart weitergeführt und bei Bedarf ausgebaut werden könnten.

  • Offene Unterrichtsformen
  • Methodenvielfalt
  • Offene Ganztagesschule
  • Mittagstisch
  • Kernzeitbetreuung
  • Streitschlichter
  • Schulsozialarbeit
  • Akzentuiertes Schulcurriculum
  • Berufseinstiegsbegleitung mit 4 festen Schulberatern
  • Pädagogische Assistenz, die beim Individuellen Lernen unterstützen
  • Kooperationsangebote Schule-Verein
  • Jugendbegleiter
  • Bildungspartnerschaften mit vielen Wangener Betrieben

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