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Neubau feierlich eingeweiht

Große Freude in und um die Gemeinschaftsschule...

Der Neubau feierlich eingeweiht

Große Freude in und um die Gemeinschaftsschule Wangen herum: Am Freitag wurde der für 2,6 Millionen Euro entstandene Neubau mit einem offiziellen Festakt eingeweiht. Franziskanerpater Thomas Robelt und Pfarrer Martin Sauer sprachen ein Segensgebet über das Gebäude und die darin ein- und ausgehenden Menschen. Am Nachmittag feierte die gesamte Schulgemeinschaft den fünften Geburtstag ihrer Einrichtung.
"Ein Hoch auf das, was hier gebaut!" und "Ein Hoch auf unsere Schule!" Bevor die Mädchen und Buben des von Benjamin Spähn geleiteten Schülerchors mit diesem Lied bekräftigten, dass sie nach der Erweiterung der Gemeinschaftsschule "jetzt noch lieber hierher kommen", erinnerte Schulleiter Jürgen Lindner noch einmal an die Ereignisse der vergangenen Jahre, die jetzt Gäste aus Politik und Gesellschaft sowie aus Lehrer-, Eltern- und Schülerschaft in die Praßberghalle geführt hatten.

Mit einem chinesischen Sprichwort, das davon erzählt, dass auch die längste Reise "mit dem ersten Schritt beginnt", führte Lindner das vom Gemeinderat einstimmig abgegebene Votum vor Augen, aus zwei Werkrealschulen eine Gemeinschaftsschule entstehen zu lassen. Wörtlich sagte Lindner: "Mutig, voller Ideen und Visionen, dazu angeregt durch Beispiele vergleichbarer Schulen, stellten wir uns der Aufgabe." Etwas später sei hinzugekommen, die Verantwortlichen in der Stadt von dem dringend benötigten Mehrbedarf an Räumen zu überzeugen.
Heute, nach dem Eingehen von "nicht immer leichten Kompromissen" und einer "sportlichen Bauleistung", macht sich mit den Worten von Jürgen Lindner "eine ruhigere und schönere Atmosphäre" im Haus breit, die der Schule allein schon deshalb "zu einem riesigen Zuspruch und so vielen Schülern verholfen hat, dass in vier Jahrgangsstufen keine Schüler mehr aufgenommen werden können". Lindner dankte allen, die zu diesem Erfolg ihren Beitrag geleistet haben.

Dass die zurückliegenden fünf Jahre anstrengend und mit schwierigen Randbedingungen beladen waren, das war auch von Michael Lang zu hören. Umso mehr zeigte sich der Oberbürgermeister glücklich, "dass trotzdem alles so gut gelaufen ist". Die Schulgemeinschaft habe jetzt die Chance erhalten, sich stetig weiter aufzubauen. "Wir begleiten die Schule gerne auf dem Weg, damit sie so erfolgreich bleibt", versprach Lang.
Nachdem die Theater AG, die von Franziska Roth geleitet wird, die lustige Geschichte vom "frechen Schwein" in einen Gedichtvortrag verpackt hatte, überreichte Architekt Frank Drögehoff an die Schulleitung drei Apfelbäumchen für den geplanten kleinen Schulgarten. Nicht ohne zuvor davon gesprochen zu haben, dass das Projekt nur deshalb so gut funktioniert habe, "weil alle an einem Strang gezogen haben".

(Bericht SZ vom 12.05.2018)