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Geocaching – Schatzsuche mal ganz anders

Wir, die Klasse 3a der Prassbergschule Wangen starteten vor 2 Wochen mit dem Projekt „Geocaching“ . Zuerst konnte allerdings niemand etwas damit anfangen. Jetzt wissen wir mehr: Geocaching ist eine Art moderne Schnitzeljagd. Jemand versteckt etwas und jemand anderes soll diesen Schatz suchen und finden. Als Hilfe dienen lediglich ein GPS- Gerät und die Koordinaten, wo sich der Schatz befindet. So ein GPS- Gerät ist aber sehr teuer und kostet ungefähr 200 Euro. Inzwischen kann man sich auch eine App auf das Handy laden.  

Unser erster Projekttag fand rund um unser Schulgebäude statt. Frau Bürgermeister, Lehrerin und ausgebildete Erlebnispädagogin und unsere Klassenlehrerin Frau Huckenbeck haben auf dem Schulgelände bestimmte Punkte ausgesucht. Dort gab es Rätsel zu lösen. Zuerst mussten wir aber diese Stationen finden. Dafür benötigten wir ein GPS- Gerät, die passenden Koordinaten und Durchhaltevermögen beim Suchen. Wie so ein GPS- Gerät funktioniert zeigte uns Frau Bürgermeister. Wir mussten nun die Koordinaten der Stationen eingeben bzw. auswählen und mit Hilfe des GPS- Geräts wussten wir, in welcher Richtung und Entfernung sich das Ziel befindet. Nachdem wir die GPS-Geräte bedienen konnten durften wir loslegen und uns in Gruppen auf die Suche machen. Insgesamt gab es acht Punkte anzulaufen und Rätsel zu lösen. Dabei waren wir ganz schön viel unterwegs und suchten auf dem Spielplatz vor der Schule, auf dem Sportplatz, in den Pausenhöfen und sogar auf dem Wasserbuckel.  

Zwei Wochen später ging es in den Wald. Es war ein kalter und nebliger Dienstag, trotzdem hat der Tag viel Spaß gemacht. Im Wald bekam jede Gruppe von Frau Bürgermeister einen vorbereiteten Cachebehälter, z.B. ein Tupperdose oder einen PET – Rohling, eine Art Reagenzglas mit Deckel aus Plastik. Diese sollten wir verstecken, sodass die anderen Gruppen es nicht sehen und dann die Koordinaten unseres Verstecks auf dem GPS-Gerät speichern. Danach durften wir jeweils ein Versteck der anderen suchen. Trotz dem schlechten Wetter haben wir richtig viele Verstecke entdeckt. Eine Gruppe hat ihren Cache zum Beispiel unter einem Stein versteckt, eine andere Gruppe hat Sträucher, Blätter, Holzbretter und sogar Dornen gesammelt um den Cache gut zu verbergen. Daher mussten wir wirklich genau suchen, denn die Koordinaten haben meist auch eine leichte Abweichung von 2-3 Metern. Wenn eine Gruppe einen Schatz gefunden hatte, musste man sich in ein Logbuch eintragen. Das macht man auch bei offiziellen Caches so, damit man immer weiß, wer den Cache wann gefunden hat.   

Eigentlich wollten wir noch einen offiziellen Cache suchen. Aber weil wir soviel Spaß beim Verstecken und Suchen unserer eigenen Caches hatten, reichte die Zeit nicht mehr. Unsere Klassenlehrerin hat uns aber versprochen, dass wir das im Sommer mit einem Wandertag verbinden und nachholen. Schließlich müssen wir auf jedenfall noch einmal in den Wald und unseren Schatz wiederfinden, den wir, für alle die unseren Artikel lesen, versteckt haben.  

Wenn du unseren Schatz finden möchtest, musst du bis spätestens Juni 2014 auf die Suche nach folgenden Koordinaten gehen:

N 47° 41.211
E 009°48.779  

VIEL SPAß wünschen alle Kinder der Klasse 3a!